Lesen Sie unten über die Bestimmung der Dichte
Bestimmung der Dichte von Feststoffen
Die Dichte ist eine derjenigen Stoffeigenschaften, mit denen sich häufig, ansonsten äußerlich nicht unterscheidbare Stoffe differenzieren
lassen. Sie ist allgemein der Quotient aus Masse und Volumen. Die Masse eines Feststoffes lässt sich sehr einfach mit einer Waage bestimmen. Die Volumenbestimmung ist meist schwieriger, da man
es oft mit unregelmäßigen Körpern oder mit Pulvern zu tun hat. Hinzu kommt, dass man das Volumen und somit auch die Dichte unterschiedlich definieren kann. Man kennt deshalb
verschiedene Dichtebegriffe, von denen die wesentlichsten sind
1. Dichte, auch Reindichte, absolute Dichte oder wahre Dichte genannt. Die Dichte basiert auf dem Feststoffvolumen ausschließlich des Porenvolumens poröser Stoffe.
2. Rohdichte, auch scheinbare oder geometrische Dichte genannt. Die Rohdichte basiert auf dem Feststoffvolumen einschließlich der Porenräume. Sie kann mit einem Medium gemessen werden,
welches nicht in die Poren eindringt, z.B. Quecksilber. Dichte und Rohdichte unporöser Körper sind gleich.
Neben diesen Dichtebegriffen existieren eine ganze Reihe weiterer, wie Packungsdichte, Schüttdichte, Pressdichte, Stampfdichte oder theoretische Dichte.
Die Bestimmung des Volumens eines Feststoffes erfordert ein Medium, welches in alle Zwischenräume und Poren durchdringt. Mit Hilfe eines Pyknometers (griech., "geeichtes Gefäß")
kann die Menge Medium (meist Helium, manchmal Stickstoff) bestimmt werden, die vom Feststoff verdrängt wird.
| nach oben |




